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Online gestellt: 29.03.2009 11:18 Uhr
Aktualisiert: 29.03.2009 11:27 Uhr
Es gibt 9 Beiträge zu diesem Thema

Prostitution im Stuwerviertel "permanentes und zunehmendes Problem"

Prostitution im Wiener Stuwerviertel: Das ist ein "permanentes und zunehmendes Problem", sagt Peter Goldgruber, Leiter der sicherheits- und verkehrspolizeilichen Abteilung. Die Freier schreien quer über die Straße 
Prostitution im Stuwerviertel "permanentes und zunehmendes Problem" APA

Wobei die Zahlen, nicht zuletzt jahreszeitlich bedingt, stark schwanken. "Manchmal stehen nur vier bis fünf Prostituierte in dem Grätzel, manchmal sind es 20."

Weil das Problem sich vergrößere, sei es notwendig, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Goldgruber: "Das Einschreiten gegen Prostituierte allein hat sich als nicht sinnvoll erwiesen." Gegen diese geht die Exekutive vor, weil es sich "zum Großteil" um nicht registrierte, also illegale Gunstgewerblerinnen handelt. "In den Lokalen ist das Verhältnis zwischen legalen und Geheimprostituierten in etwa ausgeglichen."

Mit dem Problem der illegalen Prostitution tauchen auch alte Probleme wieder auf. "Wir beobachten einen Anstieg der Fälle bei bereits erledigt geglaubten Geschlechtskrankheiten", sagte Goldgruber. Laut dem zuständigen Ambulatorium der Stadt Wien gibt es in Wien etwa 1.800 Prostituierte mit Kontrollkarte. Schätzungen zufolge gehen zwischen 3.000 und 5.000 Frauen der Sexarbeit in der Bundeshauptstadt nach. Die Dunkelziffer ist hoch. Goldgruber zufolge gibt es eine hohe Fluktuation: "Viele Prostituierte sind auch nur einmal anzutreffen."

Im Stuwerviertel beginne das Problem schon in den Mittagsstunden, sagte der Exekutivbeamte. "Da sind Schulen und Kindergärten noch in Betrieb." Geändert hat sich aber die Struktur des Strichs in dem Grätzel: Die in früheren Jahren dort beobachteten Phänomene wie Drogen- und Kinderprostitution hat sich Goldgruber zufolge in andere Teile Wiens, etwa rund um den Westbahnhof oder zum Teil auch in Richtung Karlsplatz verlagert.

Indem man die Zuhälter und die Kunden der Prostituierten nun verstärkt mit Sanktionen bedroht, hofft die Exekutive das Problem nun in den Griff zu bekommen. Die Argumentation: Im Stuwerviertel ist die Prostitution nach dem entsprechenden Wiener Gesetz eigentlich zur Gänze verboten. Wer die Frauen anspricht, veranlasst sie zur Begehung einer Verwaltungsübertretung oder erleichtert ihnen dies zumindest, was unter Strafe steht. Wer einen RSA-Brief nach Hause bekommt, werde es sich in Zukunft vielleicht überlegen, in das Viertel zu fahren.

Doch Rechtsexperten erscheint die Rechtsansicht der Polizei unvertretbar. Das Ansprechen von Prostituierten sei "ganz klar nicht strafbar", erklärte Rechtsanwalt Helmut Graupner vor kurzem. Denn Prostituierte würden durch das Ansprechen nicht zum Anbahnen veranlasst, wie es im Paragraf 7 Verwaltungsstrafgesetz unter Strafe gestellt wird, so der Advokat. "Die stehen bereits dort und bahnen bereits an, lassen bereits erkennen, dass sie die Prostitution ausüben wollen. Ansonsten könnten sie nicht angesprochen werden und (zuvor) als Prostituierte erkannt werden."

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Es gibt 9 Beiträge zu diesem Thema

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Kommentar von: mike_vlbg am

in den

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schönen 80ern hatten wir dieses "problem" auch ...
Kommentar von: nek am

was heisst in den 80igern ??

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Das Problem hatten wir extrem in den 70igern und 80igern, inklusive Zuhaelterfehden, Schiesserein, Morde......

Das generelle "Problem", Prostitution haben wir seit jeher und auch heute wie eh und jeh - nur verschliesst der katholische Vorarlberger gerne die Augen vor der Realitaet.

Der einzige Weg hier ein wenig Seriösität rein zu bringen ist Offenheit und Legalisation. Nicht Augen zu und Kopf in den Sand.
Kommentar von: dapaul am

@nek

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Du hast ja sooo Recht. Legalisieren - bring unmengen Steuergeld, illegale Prostitution und Krankheiten sind eingedämmt und eine Ruh ist.
Kommentar von: Stefan_Schöps am

Kamera gegen Prostitution

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Ganz klar - Video-Überachung der Polizei mit grossen Plakaten als Info: Video-Kontrolle von der Polizei - in mehreren Sprachen, auch ungarisch, slowakisch usw - und keine Prstitutierte wird mehr im Stuwerviertel sein. Die Polizei soll arbeiten und nicht bla bla bla bla jedes Jahr das selbe und nichts machen!!!!!
Stefan
Kommentar von: Isidor957 am

Der Überwachungsstaat

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Wem stören schon ein paar Prostituierte auf der Straße? Im Gegensatz zu agressive Bettler, Hütchenspieler, .....Was ist mit den 5 (!) legalen (?) Bordellen bei der Schule am Max Winter Platz? Warum exestieren die seit Jahrzenten wärend "Zimmervermieter" die ihre Zimmer "auch an Prostituierte" vermieten die Staatskeule abbekommen. Wem hilft die Kammera Überwachung? Den "Schmiergeld Zahlenden" (?) Bordellen bei der Schule?????
Kommentar von: kaylab am

ganz schlechtes Viertel!!

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war vor einen Monat dort um in Disco am Prater zu gehen ,dann hat man Mir mein Auto gestohlen. Also Wien werde Ich von nun an meiden, weil vor 5 Jahren mein Auto randaliert, dann 2 Jahre später abgeschleppt und nun jetzt gestohlen!!!!!!
Kommentar von: septicanus am

wahnsinn

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das kinderprostitution überhaupt zugelassen wird find ich schon wahnsinnig.... da sollten alle register gezogen werden um zu verhindern das ua. "pädophile" die drogensucht von so jungen menschen ausnützen.!! und da gibt es genug möglichkeiten -->wie zb. ein öffentlicher pranger wo jeder dieser freier aufgeführt wird, hohe haftstrafen,usw.....
Kommentar von: sumi am

wo haben sie dich laufen lassen???

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Kommentar von: nek am

Kinder

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Also bitte - wie kommst denn auf diese närrische Ansicht, dass Kinderprostitution "zugelassen" sei !!!!!
Wenn das so wäre, würde ich morgen meinen Pass abgeben vor lauter schämen und das Land verlassen.
Kinderprostitution ist zwar ein Problem und das leider international - von erlaubt ist aber nicht die geringste Rede.

Es ist viel verboten und findet dennoch statt - so bedauerlich und bedenklich das in diesem Falle auch ist.

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